Wir klären auf!
Die meist gestellten Fragen zu Aquakultur in Norwegen und die wichtigen Unterschiede zur PURITY-Aufzucht.

1. Wie viele Jahre dauert es, bis ein Lachs ausgewachsen ist?

Bis der Lachs für den menschlichen Konsum geeignet ist, dauert es zwei bis drei Jahre. Er wiegt dann vier bis fünf Kilogramm. Mit einem Jahr ist er stark genug , um vom Süßwasser in das Salzwasser der kalten Fjorde des norwegischen Meers überzusiedeln.

2. Wie Viel Futter bekommt ein Lachs, bis er für den menschlichen Konsum geeignet ist?

Ein Lachs bekommt in seinem Leben etwa sechs bis sieben Kilogramm Futter. Es wird also 1,2 Kilogramm Futter benötigt um ein Kilogramm Lachs zu erhalten. Im Gegensatz zu anderen Tieren, ist das sehr wenig. Beispielsweise werden für ein Kilogramm Schweinefleisch, drei Kilogramm Futter und Für ein Kilogramm Rindfleisch sogar acht Kilogramm Futter benötigt.

3. Was bekommt so ein norwegischer Lachs denn an Futter?

Das Lachsfutter besteht aus Fischöl, Fischmehl, Pflanzenöl, pflanzlichen Stoffen sowie Proteinen und Kohlenhydraten. Das Fischöl und das Fischmehl werden auf Fisch-Sidecuts und aus Wildfisch, welcher nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist, gewonnen. Circa 70 Prozent des Fischfutters bestehen heutzutage aus vegetabilischen Quellen wie Getreide, pflanzliche Stoffe etc., der Rest besteht aus marine Quellen wie Fischöl und Fischmehl. Dieses Verfahren trägt zu der sehr guten Umweltbilanz Norwegens bei.

Besonderheit PURITY-Farmen:

Das Fischfutter wird nicht aus Futtermittel-Ausgangserzeugnissen von Säugetier oder Vogel-Herkunft hergestellt.

4. Bekommt der Lachs seine Farbe durch das verabreichte Futter?

Ja, es werden dem Futter Astaxanthin und andere synthetische Pigmente beigefügt.

Besonderheit PURITY-Farmen:

Nur Panaferd oder andere organischer Pigmente sind erlaubt. Pigmente aus synthetischen Quellen sind nicht erlaubt.

5. Wie viel der Omega-3-Fettsäuren hat so ein norwegischer Lachs?

In einer Portion norwegischem Lachs ( ca. 150 g) sind 3,2 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthalten. Hiermit ist der Lachs einer der größten Omega-3 Lieferanten für den menschlichen Körper. Um den empfohlenen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken, reicht eine Portion norwegischer Lachs die Woche.

6. Warum sind die Omega-3-Fettsäuren so wichtig für den Menschen?

Omega-3-Fettsäuren haben viele Vorteile für unseren Körper. Sie senken unsere Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel somit schützen sie unser Herz. Sie helfen dem Körper dabei, Entzündungen zu lindern und den Blutdruck zu senken. Hierdurch beugen diese auch Thrombose , Diabetes und Übergewicht vor. Sie wirken sich positiv auf die Zellalterung aus und schützen somit das Herz-Kreislaufsystem und wirken präventiv gegen Demenz. Außerdem bringen Sie unseren Hormonspiegel zurück ins Gleichgewicht und helfen somit bei Erkrankungen wie ADHS und Schlafstörungen.

7. Wie viel Lachs sollten wir für eine gesunde Lebensweise essen?

Ersteinmal sollten wir klären, wie viel Fisch im allgemeinen, für eine gesunde Lebensweise gegessen werden sollte. Die Weltgesundheitsorganisation, die norwegische Gesundheitsbehörde und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfehlen zwei bis drei Hauptmahlzeiten mit Fisch in der Woche. Hiervon sollte die Hälfte aus fetthaltigem Fisch, wie zum Beispiel Lachs, Makrele oder Hering bestehen.

Wenn wir also zwei bis dreimal wöchentlich Fisch zu uns nehmen und davon die Hälfte aus fetthaltigem Fisch besteht, stellen wir sicher, dass unser Körper ausreichend Jod, Omega-3-Fettsäuren, Selen und einige wichtige Vitamine erhält.

8. Sollten alle Menschen Zwei bis Dreimal pro Woche Fisch essen? Auch in der Schwangerschaft?

Unabhängig von Ihrem Alter, wird allen Menschen empfohlen zwei bis drei mal wöchentlich Fisch zu sich zu nehmen. Besonders für werdende und stillende Mütter gilt es, sich ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren zu versorgen. Außerdem wird sogar empfohlen, Menschen die an Herz-Kreislauferkrankungen leiden, den Konsum von fetthaltigen Fischen zu steigern.

9. Woher sollen wir die Gewissheit nehmen, dass der norwegische Lachs, der bei uns verkauft wird, gesund ist?

Der norwegischer Lachs wächst nicht nur in Gewässern auf, die kaum einer Umweltbelastung ausgesetzt sind, er wird zudem ständig überwacht und streng kontrolliert. Es werden jährlich 13.000 Lachse in Norwegen nach Zufallsprinzip stichprobenartig von dem zuständigen unabhängigen staatlichen Institut für Ernährungs- und Seafood-Forschung (NIFES) kontrolliert. Dabei wurden noch nie Rückstände von unerlaubten Arzneimitteln oder anderen illegalen Fremdstoffen gefunden. Um zusätzlichen Schutz zu gewähren, sind Pestizid- und Peroxidbehandlungen erlaubt, hierbei ist keine maximale Anzahl vorgeschrieben.

Besonderheit PURITY-Farmen:

Wir sind persönlich bis nach Nord Norwegen gereist um die beiden Fischfarmen, von denen wir unseren Lachs beziehen, unter die Lupe zu nehmen. Und wir sind begeistert. Der Lachs wächst in Gewässern auf, die kaum einer Umweltbelastung ausgesetzt sind, außerdem werden diese ständig überwacht und streng kontrolliert. Um das Vorhandensein von Läusen zu verhindern, verwenden die Farmer Laser, Lumpfisch, Skirts und ,,beschichtete Netze‘‘. Es sind nur max. 2 Pestizidbehandlungen pro Standort erlaubt. Allerdings sind hier die Anzahlen von maximal zwei Pestizidbehandlungen und einer Peroxidbehandlung pro Standort vorgeschrieben.

10. Wie wird verhindert, dass der Lachs in Kontakt mit Krankheiten kommt? Kommt der Lachs mit Antibiotika in Kontakt?

Die Lachse werden, wenn sie noch klein sind (ca. 15 Zentimeter) gegen die häufigsten Lachskrankheiten geimpft. Zudem gibt es strenge Hygienebedingungen, die Krankheiten in Aquakulturen verhindern. Seit 1990 ist die Lachsproduktion von 50.000 Tonnen auf über 1,2 Millionen Tonnen gestiegen. Der Einsatz von Antibiotika ist dabei im gleichen Zeitraum um 99,9% gesunken.

Besonderheit bei den PURITY- Farmen:

der Standort befindet sich in einer Entfernung von mindestens 5 km zu anderen Züchtern, um die Übertragung von Krankheiten oder Parasiten zu verhindern. Außerdem haben die Gehege ausreichend Entfernung zu den Gebieten die für Wildlachs von Bedeutung sind. Die Verwendung von Antibiotika ist bei den PURITY-Farmen verboten!

11. Ist die Lachszucht eine Massentierhaltung?

Nein! Es gibt eine gesetzlich festgesetzte Regel die vorgibt, dass sich in einem Netzgehege 2,5% Fische bei 97,5% Wasser befinden dürfen. Es Netzgehege hat einen Umfang von 200 Metern und einen Tiefgang von 50 Metern.

Besonderheit bei den PURITY-Farmen:

In den Netzgehegen befinden sich weniger als 2% Fische bei mehr als 98% Wasser. Die Netzgehege dürfen nicht kupferimprägniert sein.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Lachs? Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per Mail.

Henning Plotz

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